Mint

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LPEM goes MINT

 

Seit über einem Jahrhundert bildet das LPEM bestens ausgebildete Schüler aus, die sowohl am nationalen wie auch internationalen Arbeitsmarkt erfolgreich sind. Ziel und Zweck war seit jeher eine praxisnahe Ausbildung, die die gesamte Ausbildungskette umfasst. Dies wurde seit jeher durch eine anschauliche Wissensvermittlung erreicht, welche sich über den gesamten Lernprozess erstreckt.  Die mathematischen und technologischen Zusammenhänge bezüglich eines Themas wurden immer in einem praxisnahen Zusammenhang vermittelt. Dieses Erfolgsrezept wird nun weitergeführt und vertieft.

Das LPEM gibt sich die Möglichkeiten im Rahmen des MINT Projektes, seine Schüler weitaus besser und ausführlicher an die neuen Anforderungen der Berufswelt und des Lebens vorzubereiten. Hierbei werden nun auch die Naturwissenschaften und die Informatik welche langfristig ein weiteres Standbein unserer Schulgemeinschaft sein sollen, weiter vernetzt und ab der 7. Klasse  gefördert.

 

Die „MINT-Bildung in der Schule stärkt die Fähigkeit zur Teilhabe im privaten wie im beruflichen Leben. Im privaten Bereich deshalb, weil MINT-Fächer die notwendige Allgemeinbildung vermitteln, die man für eine verantwortungsvolle Mitwirkung an gesellschaftlichen Entscheidungs- und Entwicklungsprozessen braucht. MINT durchzieht unseren Alltag und ist nicht mehr wegzudenken. Egal, ob es sich um beispielsweise um das Thema Energieversorgung, Verkehr, Gesundheit, neue Technologien oder Klima handelt, überall sind MINT-Kompetenzen gefordert, um mitreden und mitentscheiden zu können. Erfolgreiche Teilhabe im beruflichen Leben bedeutet vor allem eine Berufsbiografie mit möglichst wenigen Brüchen. MINT-Berufe sind hier vielversprechend. Es handelt sich heute bereits um Zukunftsberufe, denn der Fachkräftemangel macht sich vor allem auch in diesem Bereich bemerkbar“, so Bildungsministerin des Saarlandes Christine Streichert-Clivot.

 

MINT Zertifizierung

Während des letzten Schuljahres hat das LPEM sich auf den Weg einer Zertifizierung durch die deutsche Initiative „MINT Zukunft schaffen“ begeben. Durch unsere zahlreichen Projekte, unsere Schul-Charten und klaren Ziele in der Schulgemeinschaft, wurde uns das Zertifikat „MINT freundliche Schule“ erteilt, welches die Vertretung des LPEM und des luxemburgischen Bildungsministers Claude Meisch in der Person von Frau Véronique Schaber mit großer Freude im Rahmen einer Feier in der Präsenz von Politik, Wirtschaft und Kollegium bei den deutschen Kollegen im Saarland entgegennehmen durften. Somit sind wir extrem stolz die erste luxemburgische Schule, die als „MINT freundliche Schule“ zertifiziert und ausgezeichnet wird.

18.11.19 Die Ehrung der Mint-freundlichen Schulen im

Im CISPA Helmholtz Zentrum für Informations-

Sicherheit, Saarbrücken

 

Die Delegation des LPEM, in Begleitung von Véronique Schaber als Vertreterin des Erziehungsministers Claude Meisch, empfängt die Zertifizierung als mintfreundliche Schule.

 

Die Auszeichnung als MINT-freundliche Schule, ehrt uns für all unsere bisherigen Bemühungen, ganz besonders aber spornt sie uns an, unsere Schüler noch besser vorzubereiten, sowohl auf die technischen Herausforderungen als auch auf das Erreichen und Streben eines ständig aktualisierten Kenntnis- und kompetenzstands. Nicht zuletzt ist dafür auch die Tatsache mit anderen Schulen vernetzt zu sein, ein Garant für gemeinsames ständiges Voranschreiten auf den neuen Bildungswegen der Zukunft.

Die aktuellen MINT Projekte sind klar hervorzuheben:

Durch die Einführung des iPad in der 7. Klasse und fächerübergreifendes Vorgehen, können die Schüler sehr schnell und vielfältig auf Informationen zurückgreifen und mit ihren Lehrern in einem aktiven Lernverhältnis kommunizieren.

Pädagogisch zugeschnittenen Apps ermöglichen einen interaktiven, modernen und technologisch ausgerichteten Unterricht, der unserer Welt des 21. Jahrhunderts angepasst ist. Die Schüler und Lehrer erlernen den Umgang mit modernen Medien bei denen der Datenaustausch, die Vernetzung und die Informationsbeschaffung im Vordergrund stehen. Das iPad dringt in viele Lernprozesse ein und vereinfacht die Zusammenarbeit unter den einzelnen Schülern einer Klasse, sowie zwischen den Lehrern und den Eltern. Somit können zum Beispiel in den Naturwissenschaften virtuelle Experimente gefahrlos durchgeführt werden; im Fach Mathematik ermöglichen interaktive Modelle, ein spielerisches Erlernen der Grundlagen. Doch auch in den Fächern Geschichte oder Geografie können die Lernenden durch den Gebrauch des iPads sehr schnell an Darstellungen, Rekonstruktionen oder Modellisierungen gelangen, die bisher nur schwerfällig im Unterricht vermittelbar waren. Diese Informationen lassen sich speichern und aufbereiten, so dass das iPad als informatisches Werkzeug mittelfristig das Heft und die Bücher zeitweilig ersetzt oder zumindest attraktiv vervollständigt.

Auch im Sprachunterricht existieren hunderte von Apps welche interaktiven Aufgabenstellungen und Trainingseinheiten enthalten, dies wird mittelfristig eine Verbesserung der Ausdrucksweise, des Wortschatzes und der Grammatik mit sich bringen. Hörbeispiele ermöglichen nicht nur in der Klasse zu arbeiten, sondern auch unterwegs und zu Hause das Wiederholen der Aufgaben zu durchführen.

Via Tablet werden Vorträge und Präsentationen erstellt, diese fördern den sozialen Zusammenhalt und können mit den anderen Schülern und auch den Lehrern geteilt werden.

 

Zur Förderung unserer Schülerinnen nehmen unsere Mädchen aus unterschiedlichen Klassen am Green Light for Girls „G4G“ Förderungsprojekt teil. Dieses internationale Projekt soll vor allem die überwiegend männliche Klientel in den STEM Berufen aufmischen und neue Möglichkeiten für unsere Schülerinnen bieten.

 

G4G mit dem LPEM-Mädchen Team

Tägliche Workshops und Projektarbeiten im Makerspace EM@B03

In Makerspace gibt das LPEM den Schülern die Möglichkeit ihre eigenen Projekte und auch gemeinsame Projekte zu bewerkstelligen.

Dies können z.B. 3D gedruckte Handyhalter, Lasergeschnittenen Soundboxen, Gehäuse, Roboterteile usw. sein.  Die Maker, programmieren via Arduino eigene Schritt oder Servomotoren und hauchen somit ihren Robotern Leben ein. Projekte wie das LEGO Mindstorms und die First Lego League, fördern die Kreativität und auch die soziale Interaktion in der Schulgemeinschaft und dies sogar über die Grenzen hinaus. In diesem Sinne nehmen wir aktiv an Veranstaltungen wie den verschiedenen Makerfair, Makerfest und Wettbewerben teil.

 

 

Hierzu einige Bilder:

RC Dronen

Lasergeschnittene Bauteile

 

Teilnahme am Makerfest

 

Arbeiten im EM@B03

Papierfaltmaschine

 

 

Wearable

 

CNC Machine im Eigenbau

 

Weiterbildungen des Kollegiums

Das Personal des LPEM wird über Weiterbildungen (intern oder des IFEN) an die neuen Arbeitsweisen mit den iPad herangeführt. Auf diese Weise halten die Lehrer auch mittels der neuesten Technologien, einen qualitativ hochwertigen und modernen Unterricht ab der 7. Klasse.

 

Vernetzung des Fächerkanons:

Durch Fächerübergreifende Workshops und “Journées pédagogiques” werden mögliche Verbindungen und Vernetzungen ausgearbeitet. Diese können dann in Thementage wie “Wasser” oder “Energie” auf den Klassen 7ème bis 5ème eingebaut werden. Das Ziel ist die Resultate dieser Zusammenarbeit in den unterschiedlichen Fächern als Teamresultate auf dem Tag der offenen Tür vor zu stellen.

 

Die 21st “Century Skills” sind mehr denn je die Schlüssel zum beruflichen Erfolg, das LPEM beschreitet diesen Weg mit voller Energie und Willensstärke und bereitet somit die Keykeepers von Morgen optimal vor!

 

wort

 

Quellen:

CIPSA Helmholtz Zentrum

Initiative MINT freundliche Schule

LPEM

 

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